Virtualisierung

“Klimaschutz im Serverkeller” überschreibt das handwerk-magazin einen Artikel, in dem es um Kostensenkung und Umweltschutz in Sachen IT geht.

Umwelt schonen kostet Geld –  das ist oft der erste Eindruck, wenn es um Green IT geht. Aber gerade in Kleineren und Mittleren Betrieben wurden oft Serverlanschaften erstellst, welche dem eigentlichen Bedarf mehr als ausreichend abdeckten.

Das handwerk-magazin zitierte eine IBM-Studie, nach der nur 10-15% der Rechnerkapazitäten auf zentralen Rechnern tatsächlich ausgenutzt werden. Und da wird es auch ökonomisch spannend: Denn diese ungenutzten Rechnerkapazitäten kosten Geld im Betrieb.

Seit einigen Jahren geht deswegen der Trend dazu über Serversysteme auf einige wenige maschinen zu zentralisieren und dort zu virtualisieren. In der Praxis sieht das folgendermaßen aus das auf dem Server eine „Mastersystem“ installiert ist, welches viele kleiner Server zur Verfügung stellt.

Jedes einzelne System verwendet die Resourcen zu dem Zeitpunkt wenn sie benötigt werden. Die Maschine bekommt eine Auslastung von nahezu 80-100%.

Aus wirtschaftlicher sicht spart man sich die Anschaffung und Unterhaltung zusätzlicher Hardwareeinheiten. Aus ökologischer Sicht, wird Energie und Rohstoffe gespart, da weniger Strom und Hardware benötigt wird.

Für den betreiber ergibt sich aber noch ein weiterer Vorteil, die Sicherung und wiederverwendbarkeit der Gastsysteme ist um einiges leichter zu bewerkstelligen als Systeme welche auf dedizierter Hardware laufen. Sollte die „mastermaschine einmal ausgetauscht werden, können die Gastsysteme innerhalb Minuten umgezogen werden – oftmals auch im laufenden Betrieb.